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Blue Office 1.0, 2.0 und 3.0

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Auszeichnung Beispielhaftes Bauen 2015
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Bauherr:
Joos GmbH | Blue Office 1.0
Vensalt GmbH | Blue Office 2.0
Wunderland GmbH | Blue Office 3.0
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Projektdaten:
NF 950 qm
Fertigstellung 2011-2013
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Fotografen:
Antje Quiram
Patrick Lewald
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Das städtebauliche Ziel des Gebäudeensembles ist es, die räumliche Antwort auf eine Vielzahl von Orten im Gewerbegebiet zu geben. Ursprünglich als Dreier-Reihung geplant, stehen sich zwei blue office Bürogebäude an einem attraktiven Innenhof gegenüber.
Der sachliche Baukörper des Blue Office 2.0 erhielt eine dunkle massive Gebäudehülle. Die geschosshohen, über die Gebäudeecken und in die Leibungen hinein geformten, dreidimensionalen Fertigteilelemente, geben dem Gebäude seine formale Stabilität und erzielen durch die plastische Fassadenausbildung eine feine Licht- und Schattenwirkung. Die Rückfassade des Blue Office 3.0 verstärkt seine horizontale Struktur durch einen diskreten Modellierputz. Auf der Hofseite öffnet sich die Eingangsfassade mit einem Wechsel aus raumhohen hellen Fassadenflächen und holzverkleideten Fensterelementen einladend und transparent zu den Erschließungsgängen.
Bestimmend für die Abmessungen und die Struktur der Gebäude waren  funktionale, energetische und wirtschaftliche Aspekte, die während der Planungsphase eng aufeinander abgestimmt und optimiert wurden. So wurden z.B. die Aspekte der Nutzungsoffenheit, der Planungsflexibilität und der langfristigen Drittverwendungsfähigkeit mit der wirtschaftlichen Tragwerks- und Bürostruktur abgestimmt. Die möglichen Bürogrößen liegen zwischen 80 und 375 qm.

 

 

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Neubau Büro- und Geschäftshaus K24

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Auszeichnung Beispielhaftes Bauen
Hugo Häring Auszeichnung 2011
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Bauherr:
Druck & Medien GmbH, Heilbronn
Allee 2 74072 Heilbronn
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Projektdaten:
BGF 1310 qm
Bauzeit 13 Monate
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Fotograf:
Roland Halbe
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Das Büro- und Geschäftshaus K24 entwickelt im Kontext mit der benachbarten historischen Bebauung eine große städtebauliche Präsenz am Marktplatz in Heilbronn. Die Erscheinung des Gebäudes ist geprägt von dem tektonischen Zusammenspiel eines steinernen Rahmens aus gestocktem schweizer Kalksteinbeton und einem Glaskörper, der mit seiner leicht geschwungenen Gebäudeplastik eine spannungsreiche Verbindung zur benachbarten Einkaufsstraße herstellt.
Mit dem Einsatz innovativer Produkte und Konzepte konnte der Anspruch einer energieeffizienten, nachhaltigen und qualitätvollen Architektur erreicht werden. Die dauerhafte und pflegeleichte Fassade wurde zu ersten Mal in Deutschland aus einem speziellen schweizer Kalksteinbeton, in Form von geschosshohen handwerklich gestockten Fertigteilen gefertigt. Auch die Glasfassade überschritt, die bis dahin möglichen Maße eines Parallelausstellfenster und wurde für diese Projekt weiterentwickelt.

 

 

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Löffelhardt GmbH

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Auszeichnung für Beispielhaftes Bauen 2004
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Bauherr: Löffelhardt GmbH & Co. KG
Etzelstraße 1-25
74076 Heilbronn
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Projektdaten:
Ausstellungsfläche: 1.700 qm
Bauzeit 5 Monate
Fertigstellung Juni 2004
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Fotograf:
Dietmar Stauß
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Körper und Raum

Vier amorphe Körper sind wie Inseln in einer Seenlandschaft angeordnet. Stoffumhüllt und mit Texturen versehen sind sie nicht nur Körper sondern bilden zugleich auch Raum. Raum sich treiben zu lassen, zu entdecken – aber auch Wege für die zielgerichtete Suche, die Information. Die Körper selbst beinhalten die Badausstellung und einen Shop. Alle ausgestellten Bäder sind als eigenständige Räume konzipiert. Sanitärobjekte, Boden- und Wandbeläge und Accessoirs sind beispielhaft aufeinander abgestimmt.
Durch die unterschiedlichen Texturen verraten die Körper etwas von ihrem Inhalt und bilden damit jeweils einen Baustein in der Ausstellung. Sie erschließen sich durch markante Eingänge – ein einfaches Wegesystem sorgt für eine klare Orientierung. Mit dieser räumlich erlebbaren Gliederung in verschiedene Stilbereiche läßt sich auch inhaltlich ein einfacher Überblick in der 1700qm großen Ausstellung gewinnen.
Als „Rückgrat“ dient die „raumhaltige“ Wand gegenüber der Eingangsfassade. Auf einer Länge von 70 Metern beinhaltet sie alle sonst notwendigen Angebote und Funktionen. In körperhaft ausgeschnittenen Räumen werden Fliesen und Natursteine präsentiert, sind der Besprechungs- und Kinderbereich und der Bereich „Badkonzepte“ für die individuelle Badplanung und Präsentation untergebracht.
Ziel war es, ein neues Ausstellungskonzept zu entwickeln, das für ein breites Spektrum an Kunden – vom Privatkunden, Architekten und Planer, bis zum Handwerker – attraktiv ist und dem Bauherren ein deutlich erweitertes Instrumentarium für eine möglichst umfassende Beratung bietet.

 

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